Mal ein anderes Thema was mich interessiert

Privatanlegern ist es seit dem Jahr 2008 möglich, ihr Geld in sogenannte binäre Optionen zu investieren. Bis vor kurzem war der Handel mit binären Optionen Finanzinstituten und professionellen Tradern vorbehalten.

Dabei wurde ausschließlich auf dem OTC Markt (Over-ther-Counter-Markt) gehandelt, zu dem private Händler keinen Zugang hatten. Heute bietet dieses Finanzinstrument eine interessante Alternative, Geld anzulegen.

Wie funktionieren binäre Optionen?

Das Prinzip dieser Geldanlage ist im Grunde ganz einfach: Der Anleger spekuliert auf einen Kursverlauf von Aktien, Währungen oder Rohstoffen innerhalb einer gewissen Laufzeit.

Wird der Verlauf des Kurses richtig vorhergesagt, gewinnt man ca 70-90 % seiner Investitionssumme. Die logische Konsequenz ist jedoch, dass die Investitionssumme fast verloren ist, wenn der falsche Verlauf vorhergesagt wird. In der Regel bleiben bei einer falschen Vorhersage noch 10 % der Anlagesumme.

Dieses Prinzip wird bereits durch den Ausdruck “binär” deutlich. Demzufolge gibt es lediglich zwei Möglichkeiten: Geld verlieren oder Geld gewinnen. Auch Laien in der Investitionsbranche können diese Form der Geldanlage äußerst schnell lernen. Zunächst muss der Vermögenswert ausgewählt werden, also ob auf Gold, Öl oder beispielsweise eine Währung gesetzt wird.

Dazu wird die Laufzeit bestimmt innerhalb welcher der Verlauf vorhergesagt wird, die sich von Minuten über Monate ziehen kann. Anschließend muss die Investitionssumme gewählt werden.
Bereits ab 100 Euro ist der Handel mit binären Optionen möglich. Zuletzt muss auf das Fallen oder das Steigen des jeweiligen Kurses getippt werden. Es wird hierbei nicht der Vermögenswert selbst eingeschätzt sondern nur, ob er steigt oder fällt.

Markt der binären Optionen

Obwohl binäre Optionen erst seit wenigen Jahren für Privatanleger verfügbar sind, hat sich bereits eine große Anzahl von Anbietern entwickelt. Solche Anbieter, die die Spekulation auf die Vermögenswerte möglich machen, werden als Broker bezeichnet. Die Modalitäten sind dabei sehr unterschiedlich. Einige Broker bieten sehr hohe Gewinne, andere locken mit Angeboten, bei denen die Anleger im Falle des Verlierens nicht auf die gesamte Investitionssumme verzichten müssen.

Die Kontoeröffnung ist dabei in der Regel bereits ab 100 bis 300 Euro möglich. Der Gewinn liegt größten Teils zwischen 70 % und 90 %, wobei die meisten Broker eine Rückzahlung in Höhe von 10 % bis 15 % versprechen.

Da der Markt bereits voll von Brokern ist und ständig neue hinzu kommen, lohnt sich der Vergleich in jedem Fall. Jeder wirbt damit, einzigartige Optionen anzubieten und will dabei die anderen Anbieter übertrumpfen. Als Trader ist es daher empfehlenswert im Vorfeld zu überlegen, auf was man wann spekulieren will. Anhand dieser Kriterien sollte dann der Broker ausgewählt werden.

Verschiedene Typen High-Low-Typ

Der Standard aller binären Optionen ist der High-Low-Typ. Dabei wird zu einem gewissen Zeitpunkt spekuliert, ob ein Basiswert höher oder niedriger im Vergleich zum vorher definierten Kurs liegt. Eine Option kann beispielsweise gekauft und davon profitiert werden, wenn der Goldpreis in 2 Stunden über 100 $ liegt. Dies ist im Grunde der wesentliche Kern der binären Optionen.

60 Sekunden

Mit der 60 Sekunden Variante ist es möglich, innerhalb eines Zeitfensters von 60 Sekunden zu spekulieren. Hierbei wird wiederum eingeschätzt, ob ein Vermögenswert steigt oder sinkt und in 60 Sekunden wird das Kapital vermehrt oder gemindert. Diese Variante eignet sich besonders für kurzfristige Trades. Allerdings bieten nicht alle Broker diese 60 Sekunden Option, einen Überblick findest du auf binaeroptionen.
In/Out

Im Rahmen der In/Out Komponente versucht der Händler einen Spielraum vorherzusagen, innerhalb dessen der Kurs geschätzt wird. Dazu setzt er die Ober- und die Untergrenze des Kursverlaufes fest. Der Trade ist dann erfolgreich, wenn sich der Kurs des Vermögenswertes nach der Laufzeit in dem festgelegten Bereich befindet.

Touch/No-Touch

Auch hinter dem Touch/No-Touch-System steckt ein einfaches Prinzip. Der Trader legt wiederum Ober- und Untergrenze für den Kursverlauf fest. Mit der Touch-Variante ist der Handel dann erfolgreich, wenn der Kurs zu irgendeiner Zeit, natürlich innerhalb der Laufzeit, diesen Bereich berührt. Dagegen hofft der Trader bei der No-Touch-Variante, dass der Kurs eine vorher festgelegte Grenze nicht erreicht. Ist dies der Fall, so ist der Handel erfolgreich.

High-Yield-Methode

Im Vergleich eher risikoreich ist die High-Yield-Methode. Grundsätzlich handelt es sich auch um das Touch-System, nur dass hierbei der geschätzte Kurs viel weiter vom aktuellen Kurs entfernt ist.

Da das Risiko für den Trader höher ist, ist dementsprechend auch die Rendite größer. Durch das Schätzen von Kursen mit höheren Summen lässt sich bei einem guten Preisgefühl viel Rendite erzielen, auch für Anfänger.…